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FAQ- Allgemeine Fragen zum Solairum

 

- Empfehlungen des Bundesamtes für Strahlenschutz. mehr...
- Ich bin schwanger. Kann ich trotzdem unters Solarium,
ohne mein Kind zu gefährden? mehr...
- Sonnen trotz Pigmentmale? mehr...
- Was ist Bräunung? mehr...
- Ist die Soli-Bräune gleichwertig der Natursonnenbräune mehr...
- Warum verliert man mit der Zeit die Bräune? mehr...
- Wie oft darf man Sonnenbaden? mehr...
- 20 Minuten unter dem Soli entsprechen in der Natursonne... mehr...
- Wann ist die Sonne am intensivsten? mehr...
- Warum ist eine Grundbräune so wichtig? mehr...
- Soll oder darf man beim Bräunen im Studio Kontaktlinsen tragen? mehr...
- Warum warnen manche Hautärzte vor Sonnenbestrahlung? mehr...

-die Anzahl der Sonnenbäder sollte etwa 50 pro Jahr nicht überschreiten.
-Auf die Verwendung von Deodorants und Kosmetika sollte verzichtet werden, um mögliche allergische Reaktionen zu vermeiden.
-Da bestimmte Medikamentedie Lichtempfindlichkeit erhöhen, sollte vor dem Sonnenbaden der behandelnde Arzt danach befragt werden.
-Betreiber und Personal von Sonnenstudios sollten ihre Kunden über mögliche gesundheitliche Risiken aufklären sowie Kinder oder Risikopersonen vor dem Besuch warnen.
-Warn- und Schutzhinweise sowie Angaben zur Höchstbestrahlungsdauer für verschiedene Hauttypen müssen gut lesbar an den Geräten angebracht sein.
-Auf das Tragen von Schutzbrillen sollte hingewiesen werden.


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Auch Schwangere können sich unter das Solarium legen. Da die Strahlung nur im Millimeter-Bereich in die Haut eindringt, bestehen keine Gesundheitsbedenken hinsichtlich der UV Strahlung. Allerdings raten wir bei einer fortgeschrittenen Schwangerschaft vom Solibesuch ab. (Grund: Die erhöhte Kreislaufbelastung während der Besonnung für Mutter und Kind)

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Ich habe viele Pigmentmale. Kann ich trotzdem ein Solarium besuchen?


Mit vielen Pigmentmalen gehören Sie eindeutig zur Risikogruppe derer, die Probleme mit Ihrer Haut bekommen können. Sie sollten auf jeden Fall vorher den Arzt aufsuchen und die Pigmentmale überprüfen lassen. Folgen Sie bezüglich eines eventuellen Solarienbesuches dem Rat Ihres Hautarztes.

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Ultraviolette Strahlung (UVB) von der Sonne oder von Zimmerbräunungsgeräten mit Niederdrucklampen regt die Melanozyten in deräußeren Hautschicht (der Epidermis oder Oberhaut) an, die darauf hin Melanin erzeugen. Das hellrosafarbene Melaningranulum, das sich in den Melanozyten bildet, lagert sich um die Keratinzellkerne ab. Dadurch schützt das Pigmentgranulum das empfindliche DNS im Kerninnern, ohne dass die anderen Zellteile durch die UV-Strahlung betroffen werden. UV-A verdunkelt das Melanin und verleiht der Haut so die für dieBräunung typische Dunkelfärbung. Im Laufe der Zeit, wenn die Hautzellen zur Oberfläche wandern, hellt sich die Bräunung allmählich wieder auf.

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UV-A und UV-B-Strahlung, eine hochwirksame Kombination aus ultraviolettem Licht, die eine Pigmentverfärbung und damit die Bräunung bewirkt, wird sowohl von der Sonne als auch von Zimmerbräunungsgeräten abgegeben. Die beiden Bestrahlungsarten unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Zeitdauer, in dem die Bräunung stattfindet, sowie durch äußere Faktoren, die bei der natürlichen Sonnenbestrahlung vorliegen. Dazu zählen die Tages- und Jahreszeit, die Höhe über dem Meeresspiegel, Bewölkung, Luftschadstoffe, Nähe zum Äquator, reflektierende Oberflächen, usw. In einem Wort: Die Bräunung in Innenräumen findet in einem kontrollierten Umfeld statt, während die Freiluftbräunung in einem unkontrollierten Umfeld stattfindet.

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Warum verliert man mit der Zeit die Bräunung?
Die Hautbräune, das heißt die eigentliche Pigmentierung, findet in der Epidermis (die äußerste Hautschicht) statt. Die Epidermis ersetzt alle 28 bis 30 Tage ihre gesamten Hautzellen. Die Zellen im Innern der Oberhautschicht teilen sich, wandern zur Oberfläche, sterben allmählich ab und lösen sich ab. Die Hautzellen enthalten Melanin, und aufgrund der UV-Bestrahlung stiegen sie zur Oberfläche und fallen schließlich als Schuppen ab.
Eine Hautbräune kann daher nur durch wiederholte Bestrahlung mit UV-Licht beibehalten werden.

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In den 1986 herausgegebenen Richtlinien der FDA findet sich der Hinweis, dass zwischen den einzelnen Bestrahlungen mindestens 48 Stunden liegen sollten. Die Pigmentverfärbung bzw. das Erythem (Sonnenbrand)ist unter Umständen erst nach 12 bis 24 Stunden bemerkbar. Daher können zwei Bestrahlungen innerhalb von 24 Stunden zu beabsichtigter Hautrötung und gar zu Sonnenbrand führen. Im Allgemeinen kann eine optimale Hautbräunung nach dem Bestrahlungsplan in 8 bis 10 Bräunungs-bestrahlungen erzielt werden.

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Eine 20-minütige Bestrahlung auf der Sonnenbank entspricht in etwa wievielen Stunden in der natürlichen Sonne?
Moderne Zimmerbestrahlungsgeräte und natürliche Sonnenbestrahlung sind nur schwerlich zu vergleichen. Im gleichen Maße, in dem sich die verschiedenen Raumbräunungslampen in der Spektralausgangsleistung und in der Energieabgabe unterscheiden, hängt auch die Stärke der Sonne von zahlreichen Faktoren ab, z.B. der Tages- und Jahreszeit, der Höhe über dem Meeresspiegel, der Bewölkung, Luftverschmutzung und Spiegelungen. Folglich kann keine allgemein gültige Formel aufgestellt werden, mit der die natürliche und die künstliche Bestrahlung direkt verglichern werden können. Grundsätzlich kann man aber sagen, daß starke Bräunungsgeräte in der Regel -je nach Röhrenbestückung- 2-3 x der Äquatorsonne (gegen 12 Uhr Mittags) oder sogar mehr enstprechen.

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Die UV-B-Strahlung ist zwischen 10 Uhr und 14 Uhr am stärksten. UV-A verteilen sich etwas gleichmäßiger über den Tag und können die UV-B-Strahlung um das Zehn- bis Tausendfache übersteigen. Auf der nördlichen Halbkugel ist die UV-B-Strahlung in den Sommermonaten am stärksten, abhängig u.a. auch von den Ozonwerten, während die UV-A-Strahlung, die nicht vom Ozon absorbiert wird, sich entsprechend dem Jahresverlauf (Höhepunkt zur Sonnenwende am 21. Juni) verhält.

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Warum ist eine Grundbräune so wichtig?


Eine mäßige UV-B-Bestrahlung hilft beim Aufbau einer natürlichen Barriere in der Haut zum Schutz des Körpers gegen übermäßig starkes UV-Licht. UV-B regt die Melaninerzeugung an; Melanin umgibt den Zellkern und schützt so die DNS.
Diese Melaninsubstanz absorbiert bzw. zerstreut die eintreffende Strahlung. Zudem verdickt die UV-B-Bestrahlung
die Epidermis (die Oberhaut oder die äußerste Hautschicht) und begrenzt so die Menge des UV-Lichts, das in die tieferliegenden Hautschichten eindringen kann. Wenn dieser Lichtschutz (Grundbräune) nicht entwickelt ist oder kein Lichtschutz eingesetzt wird, können Sonnenbrand und Schädigung des DNS in den Hautzellen die Folge sein. Wiederholter Sonnenbrand kann zu Zellschäden führen, wobei sich die beschädigten Zellen unkontrolliert vermehren können.
Damit kann das Anfangsstadium des Hautkrebs ausgelöst werden. Daher ist es ratsam, sich bei längeren Bestrahlungen oder bei längeremAufenthalt in sonnenintensiven Weltregionen einen Breitband-Sonnenschutz zu verwenden.

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Es gibt keine Gründe, weshalb Kontaktlinsen bei der Studiobräunung nicht getragen werden sollen. Bei geschlossenen Augen und ordnungsgemäßem Augenschutz kann das UV-Licht weder das Auge noch die Linse durchdringen. Die Hitze, die durch Zimmerbräunungsgeräte entsteht,kann jedoch zu einer leichten Augentrockenheit führen, so dass sich Kontaktlinsen etwas unbequem anfühlen. Auch hier gilt: So, wie man nach der Bräunung die Haut befeuchten sollte, sollten Kontaktlinsenträger die von ihrem Augenarzt empfohlenen Augentropfen verwenden.

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Warum warnen manche Hautärzte vor Sonnenbestrahlung?

Es gibt in der Tat Hautärzte, die eine völlige Enthaltsamkeit bei der Sonnenbestrahlung befürworten. Das sind meistens aber dann auch jene Fachärzte, die in den Medien zitiert werden. Viele Dermatologen und andere Mediziner haben dagegen die Notwendigkeit einer gemäßigten Sonnenbestrahlung mit angemessenem Sonnenschutz erkannt.

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